Jordanka Milkova - Mezzosoprano

Nach ihrem erfolgreichen Hausdebut als Carmen an der Semperoper Dresden und Nationaloper Prag in der Saison 2022 wird Jordanka Milkova in der Spiezeit 2023/24 erneut an der Semperoper Dresden als Knusperhexe zu erleben sein. Ausserdem gab die Sängerin am Teatro Petruzzelli Bari im Herbst 2023 ihr Hausdebut als Venus in Wagner’s Tannhäuser. Am Theater Magdeburg tritt die Mezzosopranistin diese Spielzeit in der Oper von S. Prokofiew Die Liebe zu den drei Orangen als Fata Morgana auf.

Zukünftige Engagements führen sie u.a. im Sommer 2024 erneut an die Schlossoper Haldenstein im Schweizerischen Graubünden, wo sie ihr Rollendebut als Santuzza in Cavalleria rusticana gibt. In der Saison 2024/25 übernimmt die Sängerin die Rolle der Filipjewna in Tchaikowskys Eugen Onegin bei Bühnen Bern. Im KKL Luzern und in der Tonhalle Zürich wird sie in Mahlers 2. Symphonie  unter der Leitung von Johannes Schläfli zu hören sein.

Am Savonlinna Opera Festival in Finnland gastierte sie drei Saisons, wo sie auch ihr erfolgreiches Debüt unter dem Dirigat von Philippe Auguin als Ortrud gab. In der Folge wurde die Sängerin auch ans Hong Kong Arts Festival für die gleiche Partie verpflichtet. An den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden sang Jordanka Milkova die Partie der Venus u.a. an der Seite von Klaus Florian Vogt als Tannhäuser.

Zu ihrem breiten Repertoire gehören die großen Mezzopartien wie Carmen, Dalila, Eboli, Amneris, Ulrica, Marfa, Klythamnestra, Jezibaba, Fremde Fürstin, die Hosenrollen Nicklausse, Ascanio, der Komponist, Annio, Hänsel sowie Fenena, Suzuki, Maddalena, Dorabella, Erda und viele andere. Als Konzertsängerin tritt sie regelmäßig mit Meisterwerken auf. Zu ihrem Repertoire zählen u.a. das Verdi-Requiem, das Requiem von W.A. Mozart, die II., III. und die VIII. Symphonie von Gustav Mahler, die Sieben Lieder von Alma Mahler, Stabat Mater von Antonin Dvorak, die Symphonie der Klagelieder von Henryk M. Gorecki, Les Nuits d'été von H. Berlioz, Poème de l'amour et de la mer von E. Chausson, die Wesendoncklieder von Richard Wagner.

Mehrere Kritiker der Fachzeitschrift «Opernwelt» nominierten Jordanka Milkova als «beste Nachwuchskünstlerin» für ihre Amneris-Interpretation.

Die Mezzosopranistin schloss ihre Gesangsausbildung an der Musikakademie in ihrer Heimatstadt Sofia ab. Mit Auszeichnung absolvierte sie anschließend das Schweizerische Opernstudio an der Hochschule der Künste Bern und übernahm gleichzeitig wichtige Rollen am Ensembletheater Biel-Solothurn. Daraufhin wechselte die schweizerisch-bulgarische Doppelbürgerin ans Stadttheater Pforzheim und ein paar Jahre später war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Dort hat sie sich ein grosses Repertoire im Mezzofach erarbeitet. Es folgten europaweit Engagements auf Opern- und Konzertbühnen am Helsinki Music Center, an der Tampere Hall in Finnland, der Tonhalle Zürich, KKL Luzern, Casino Basel, Tonhalle Düsseldorf, an der Philharmonie Sofia, Nationaloper Sofia, am Aalto Theater Essen, Theater Basel, Théâtre National du Luxemburg, Teatro Comunale di Ferrara, Teatro Comunale Luciano Pavarotti di Modena, Mikhailovsky Theater in St. Petersburg, Opernhaus Halle, Augsburg, Freiburg i.Br., Theater am Revier Gelsenkirchen, am Theater Lübeck, Bühnen Bern, Theater Luzern, Opéra-Théâtre de Metz Métropole sowie bei der Oper im Steinbruch in St. Margarethen in Österreich und am Murten Classics.

Bern, im Juni 2024

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